AnreisetagHeute gegen 17:30 Uhr fanden sich die ersten Teilnehmer auf der Terrasse der Rettungsstation ein. Die 19 angehenden Rettungsschwimmer bekamen von der Camp-Leitung sowie den Stationsleitern ASB&DLRG eine Einweisung zum Wochenablauf und den Regeln im Hause. 
Danach ging es zu ein paar Kennlernspielen auf die Wiese. Darauf folgte das erste Abendessen.
Nach einer kurzen Pause boten die Betreuer einen ersten Wasserkontakt am Nebenstrand an; dieses wurde von den Teilnehmern mehrheitlich angenommen.
Nach einer warmen Dusche und mit trockener Kleidung fanden sich die Teilnehmer zum Kuchen essen im Mannschaftsraum ein. (Hier nochmal ein Dank an die lieben Kuchenbäckerinnen).
Damit ging der Anreisetag der Teilnehmer zu Ende

Erster Tag des Rescue Camps

1. TagDer Tag begann für die Teilnehmer um 07:00 Uhr mit dem freundlichen Wecken durch die Betreuer. Als Frühsport stand Joggen zur Nachbarstation auf der Tagesordnung. Danach folgte das Frühstück.
Um die Zeit bis zum Theorieblock sinnvoll zu nutzen, ging es für die Teilnehmer das erste mal unter den strengen Blicken der Ausbilder ins Wasser. Grundschwimmarten waren angesagt. Nach einer warmen Dusche hieß es dann: Pauken, Pauken und nochmal Pauken. Ein sehr intensiver Erste Hilfe Block wurde nur durch die Mittagspause unterbrochen. Um die Stimmung wieder anzuheben stand die erste Bootstour an. Nach einer kurzen Einweisung unserer Rettungsschwimmer ging es in Gruppen zu den Booten und rauf auf den See. 
Nach einer kurzen Erholungspause ging es dann für die Teilnehmer wieder ins Wasser um das transportieren von Personen zu üben.
Als sich alle wieder trocken im Mannschaftsraum eingefunden hatten, ging es zum nächsten Tagespunkt: Der Schnitzeljagd. 
Die Gruppe wurde in drei Teams eingeteilt, die alle in verschiedene Richtungen verschwanden und die Aufgaben abarbeiteten. Um 20:30 war dann, dass wiedertreffen zum Abendessen im Mannschaftsraum. Darauf folgte die gemeinsame Auswertung nach dem Bingo-Schema, die mit einer Gesangseinlage aller Teilnehmer und Wassereis für alle endete. Damit endete auch der erste Tag für die Teilnehmer

Zweiter Tag des Rescue Camps

2. Tag2. Tag des Rescue Camps auf Saatwinkel

Auch dieser Tag begann für die Teilnehmer um 07:00 mit dem Wecken und dem anschließendem Frühsport. Heute stand Schwimmen an. Aufgrund der Wetterverhältnisse wurde die Schwimmstrecke auf die Hälfte reduziert. Im Anschluss ging es mit den Autos in das Freibad Pankow wo Tief- und Streckentauchen, sowie die "3-Meter-Sprünge" von den Ausbildern abgenommen wurden. Pünktlich zum Mittagessen trafen alle Teilnehmer wieder auf Saatwinkel ein. Nach einer Mittagspause folgte ein weiterer Erste-Hilfe-Block mit praktischem Lernzirkel in Gruppen. 
Im Anschluss daran gab es auch schon das Abendessen. 
Die Planung der Betreuer für das Abendprogramm viel aufgrund der Wetterlage heute besonders schwer. Doch nach Inspektion des Unwetterradars wurde doch Plan A ausgewählt. Es ging zu einem Ostfriesen-Cup (Strandolympiade) an den Nachbarsstrand Blumeshof. Dort wurden Beach-Flag am Strand und im Wasser sowie Tauziehen gespielt. Im Anschluss durften die Teilnehmer noch eine Stunde Spaßbaden, ehe es wieder zurück zur Station ging. 
Die meisten ließen den Abend beim geselligen Zusammensein im Mannschaftsraum und der Terasse ausklingen. 

Damit endete auch der zweite Tag des Saatwinkler Rescue Camps.

Dritter Tag des Rescue Camps

3. Tag3. Tag des Rescue Camps auf Saatwinkel

Die Teilnehmer wurden heute wieder um 7:00 Uhr geweckt um sich für den Frühsport fertig zu machen.
Heute stand erneut Schwimmen auf dem Plan; Stecke diesmal 300m.
Nach dem Frühstück übten die Teilnehmer die Befreiungsgriffe sowie die notwendigen Knoten.
Im Anschluss ging es mit den Autos in das Feuerwehrmuseum in Tegel. Dort gab es eine Führung in der die Teilnehmer über die Geschichte der Berliner Feuerwehr informiert wurden.
Nach der Rückkehr aus dem Feuerwehrmuseum wurde mit dem Theorie unterricht für den Rettungsschwimmer begonnen, das Verhalten auf dem Boot erläutert und verschiedene Techniken zum Retten von Personen im Wasser mit verschiedenen Hilfsmitteln geübt. Nach dem Essen
und einer kurzen Mittagspause wurde die Prüfung zum Schwimmen in Kleidung abgenommen, diese musste jedoch auf Grund der kurzzeitigen Extremwetterlage Abgebrochen werden.
Nachdem sich das Wetter wieder beruhigt hatte, wurde mit dem Kleiderschwimmen fortgefahren
Nach dem Abendbrot ging es zu einer Bootstour auf den Tegeler See. Im Anschluss an diese durften die Teilnehmer vor unserer Station baden gehen und das Gefühl erleben wie es sich anfühlt, von einem Rettungsboot ziehen zu lassen.

Damit endete der dritte Tag für die erschöpften Teilnehmer.

Vierter Tag des Rescue Camps

4. Tag4. Tag des Rescue Camps auf Saatwinkel

Der heutige Tag begann für die angehenden Rettungsschwimmer erneut um 07:00. Doch das Frühsportprogramm sah heute etwas anders aus. Es ging mit den Booten zum Freibad Tegel, dass uns freundlicher Weise erlaubt hatte den Sprungturm und die Rutschen zu benutzen. Die nutzten die meisten Teilnehmer voll aus. Pünktlich zum Frühstück, dass um 15 Minuten verschoben wurde, saßen alle am Tisch. 
Stefan, der am Dienstag bereits einen Erste Hilfe Block für die Teilnehmer durchgeführt hatte, kam mit seinem Dienstfahrzeug, dem Intensiv-Transport-Wagen vorbei. Er zeigte den eingeteilten Gruppen das ganze Fahrzeug und die Geräte an Bord sehr anschaulich.
Es folgte der letzte Theorieblock der Woche, dieser ging bis zum Mittagessen. 
Nach der Mittagspause ging es für diejenigen, die das Kleiderschwimmen das letzte mal Abbrechen mussten ins Wasser um die Prüfung nachzuholen. Außerdem prüften die Betreuer alle Befreiungsgriffe im Wasser ab. Danach ging es an den Nachbarsstrand Blumeshof zur Tauchkettenübung mit dem Einsatztaucher Micha.
Das Abendprogramm für die Teilnehmer sah heute ebenfalls etwas anders aus als sonst:
Das RUND-Team (Realistischen Unfall- und Notfall-Darstellung) der DLRG Berlin bereitete sich im Mannschaftsraum vor während die Teilnehmer eine Bootstour auf der Havel machten. 
Leider kam ein echter Ernstfall dazwischen, sodass ein Boot sich von der Gruppe entfernen musste um zum Einsatz zu fahren. Doch nach telefonischer Absprache konnte die Übung für die angehenden Rettungsschwimmer trotzdem durchgeführt werden. 
Die "simulierten" Unfälle wurden von den Teilnehmer gut gemeistert, in der Auswertung gab das RUND-Team noch wertvolle Tipps.
Der Abend wurde noch gemeinsam mit leckerem Essen (was vor allem unserer Küchen-Fee Beate und unserem Meisterfeldkoch Basti zu verdanken ist) und in gemütlicher Runde ausgeklungen.

Damit endete dieser spannende Tag für die "fast"-Rettungsschwimmer auf der Wasserrettungsstation Saatwinkel.

P.S. Nochmal einen großen Dank an die:
Realistische Unfall und Notfall Darstellung DLRG Berlin (RUND)
.

Fünfter Tag des Rescue Camps - Jetzt wird´s ernst

5. Tag5. Tag des Rescue Camps auf Saatwinkel

Der letzte offizielle Tag des Rescue Camps auf Saatwinkel begann heute ausnahmsweise 15 Minuten später als sonst. Bei angenehmen Sonnenschein ging es bis zur "Tomate" und zurück.
Heute stand als Vormittagsprogramm die schriftliche Prüfung sowie die Abnahme der kombinierten Übung an. Nach der erlösenden Nachricht das alle die Theorieprüfung bestanden haben, ging es an den Nachbarsstrand zur "kombinierten", bei der sich die Fast-Rettungsschwimmer im Schwimmen, Tauchen, Schleppen und Wiederbeleben beweisen mussten. Der Nachmittag lief recht ruhig ab. Es wurden Spiele gespielt, ein wenig aufgräumt und Nachprüfungen durchgeführt. 
Zu 18:00 Uhr trafen dann die ersten Eltern zur Verleihungsfeier ein. 
Alle bekamen ihre Urkunden und kleine Präsente überreicht. 
Nach dem Gruppenfoto wurde das Buffet eröffnet und Bootstouren über den Tegeler See gefahren. Der Abend ging für die Eltern und die Endlich-sind-wir-Rettungsschwimmer entspannt zu Ende. 
Bis auf fünf Jugendlichen, blieben alle anderen da, um das Wochenende auf der Wasserrettungsstation mitzuerleben. 

Für die Teilnehmer endete der Abend in den Zimmern. 
Die Betreuer und Bootsführer mussten ihre Abendruhe aufgrund eines erneuten Ernstfalls nach hinten verschieben.